Sie möchten Ihr Wohnmobil verkaufen und fragen sich: Was ist mein Fahrzeug eigentlich wert? Diese Frage beschäftigt viele Wohnmobilbesitzer. Denn der richtige Verkaufspreis kann tausende Euro Unterschied bedeuten. Dabei spielt die Preisentwicklung am Wohnmobilmarkt eine entscheidende Rolle.
Was bedeutet Preisentwicklung bei Wohnmobilen?
Der Begriff Preisentwicklung beschreibt, wie sich Preise über einen bestimmten Zeitraum verändern. Bei Wohnmobilen bedeutet das: Die Marktpreise steigen, fallen oder bleiben stabil. Diese Veränderungen folgen bestimmten Mustern, die Sie verstehen und für sich nutzen können.
Stellen Sie sich den Wohnmobilmarkt wie einen Wochenmarkt vor. An manchen Tagen sind die Stände voll und die Preise niedriger. An anderen Tagen ist das Angebot knapp und die Preise steigen. Genau so funktioniert es auch bei Wohnmobilen. Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bestimmt die Preisentwicklung.
Für Verkäufer ist dieses Wissen Gold wert. Wer die Preistrends kennt, kann den optimalen Verkaufszeitpunkt wählen. Dadurch erzielen Sie einen besseren Preis für Ihr Fahrzeug. Die Wertentwicklung Ihres Wohnmobils hängt also nicht nur vom Zustand ab.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick
- Wohnmobilpreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen
- Der Frühling bringt die höchsten Verkaufspreise
- Der durchschnittliche Wertverlust beträgt etwa 10-15 Prozent pro Jahr
- Premium-Marken halten ihren Wert besser
- Der Zustand beeinflusst den Preis stärker als das Alter
Historische Preisentwicklung: Ein Blick zurück
Die Preise für Wohnmobile haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Vor allem seit 2020 erlebte der Markt einen regelrechten Boom. Viele Menschen entdeckten das Reisen mit dem eigenen Wohnmobil für sich. Diese gesteigerte Nachfrage trieb die Preise nach oben.
Zwischen 2020 und 2022 stiegen die Preise für gebrauchte Wohnmobile um durchschnittlich 15 bis 25 Prozent. Besonders gefragte Modelle wurden sogar noch teurer. Diese Phase war außergewöhnlich und historisch einmalig. Denn normalerweise verlieren Fahrzeuge an Wert.
Die Entwicklung seit 2023
Nach dem Boom normalisierte sich der Markt wieder schrittweise. Die Preise sind nicht eingebrochen, aber die extremen Steigerungen sind vorbei. Aktuell bewegen sich die Marktpreise auf einem stabilen Niveau. Für Verkäufer bedeutet das: Der Markt ist noch immer attraktiv.
Die langfristige Perspektive zeigt einen klaren Trend. Wohnmobile gelten heute als wertstabilere Anschaffung als noch vor zehn Jahren. Das Interesse am Campingurlaub wächst kontinuierlich. Diese Entwicklung stützt die Preise nachhaltig.
| Zeitraum | Preisentwicklung | Marktlage |
|---|---|---|
| 2015-2019 | Moderater Anstieg (+3-5% p.a.) | Ausgewogen |
| 2020-2022 | Starker Anstieg (+15-25%) | Verkäufermarkt |
| 2023-2024 | Leichte Korrektur (-5-10%) | Normalisierung |
| 2025-2026 | Stabile Entwicklung | Ausgewogen |
Saisonale Schwankungen: Der richtige Zeitpunkt macht den Unterschied
Die Jahreszeit beeinflusst die Wohnmobilpreise erheblich. Dieser Zusammenhang ist logisch und gut nachvollziehbar. Im Frühjahr wächst die Vorfreude auf den Sommerurlaub. Genau dann suchen besonders viele Menschen nach einem Wohnmobil.
Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen Sonnenbrillen. Im Juli sind diese gefragter als im November. Bei Wohnmobilen verhält es sich ähnlich. Die saisonalen Preisschwankungen können bis zu 15 Prozent betragen. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Die besten Verkaufsmonate
Der März gilt als Startschuss für die Hauptsaison. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Nachfrage spürbar an. April und Mai bringen in der Regel die höchsten Verkaufspreise. Viele Käufer möchten ihr neues Wohnmobil rechtzeitig für die Urlaubsplanung haben.
Der Sommer selbst ist eher gemischt. Viele potenzielle Käufer sind bereits im Urlaub unterwegs. Dennoch bleibt die Nachfrage auf gutem Niveau. Wer flexibel ist, kann auch in dieser Zeit erfolgreich verkaufen.
Die schwächeren Monate
Im Herbst und Winter sinkt die Nachfrage deutlich ab. November und Dezember sind traditionell die schwächsten Verkaufsmonate. Das bedeutet nicht, dass ein Verkauf unmöglich ist. Allerdings müssen Sie mit längeren Standzeiten oder niedrigeren Preisen rechnen.
Interessanterweise gibt es im Januar manchmal einen kleinen Nachfrageanstieg. Menschen planen ihre Urlaubspläne fürs neue Jahr. Wer sein Wohnmobil eingewintert hat, kann den Verkauf auf das Frühjahr verschieben. Diese Strategie zahlt sich oft aus.
- Beste Zeit zum Verkaufen: März bis Mai (höchste Nachfrage)
- Gute Verkaufszeit: Juni bis August (stabile Nachfrage)
- Mittlere Verkaufszeit: September und Oktober (abnehmende Nachfrage)
- Schwache Verkaufszeit: November bis Februar (geringe Nachfrage)
Was beeinflusst die Marktpreise? Die entscheidenden Faktoren
Die Preisentwicklung bei Wohnmobilen folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Verschiedene Faktoren wirken zusammen und beeinflussen die Marktsituation. Wer diese Zusammenhänge versteht, kann bessere Verkaufsentscheidungen treffen. Eine fundierte Marktanalyse Verkäufer ist daher unerlässlich.
Angebot und Nachfrage
Das grundlegendste Prinzip der Preisbildung ist das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Wenn viele Wohnmobile zum Verkauf stehen, drückt das tendenziell die Preise. Bei knappem Angebot steigen die Preise dagegen. Diese Balance verschiebt sich ständig.
Aktuell ist das Angebot an Gebrauchtwohnmobilen solide. Die extremen Engpässe der Boom-Jahre sind überwunden. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage auf einem guten Niveau. Diese Ausgangslage ermöglicht faire Preise für beide Seiten.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die allgemeine Wirtschaftslage wirkt sich direkt auf den Wohnmobilmarkt aus. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten halten Menschen ihr Geld zusammen. Große Anschaffungen werden dann häufig aufgeschoben. Das kann die Nachfrage und damit die Preise dämpfen.
Auch die Zinsentwicklung spielt eine wichtige Rolle. Steigende Zinsen verteuern Finanzierungen. Dadurch können sich weniger Menschen ein Wohnmobil leisten. Dieser Effekt beeinflusst besonders den Markt für hochpreisige Fahrzeuge. Günstigere Modelle sind weniger betroffen.
Kraftstoffpreise und Umweltthemen
Die Entwicklung der Dieselpreise beschäftigt viele Wohnmobilinteressenten. Hohe Kraftstoffkosten können die Attraktivität des Campingurlaubs mindern. Allerdings zeigt die Erfahrung: Echte Camping-Fans lassen sich davon kaum abschrecken. Der Wunsch nach Freiheit und Flexibilität überwiegt.
Umweltzonen und Fahrverbote sind ebenfalls ein Thema. Ältere Dieselfahrzeuge haben es in manchen Städten schwerer. Das kann sich auf die Wiederverkaufswerte älterer Modelle auswirken. Moderne Fahrzeuge mit besserer Abgasnorm sind hier im Vorteil.
Wertverlust verstehen: Wie schnell verliert ein Wohnmobil an Wert?
Jedes Fahrzeug verliert mit der Zeit an Wert. Bei Wohnmobilen ist dieser Wertverlust jedoch geringer als bei vielen anderen Fahrzeugen. Das liegt an der besonderen Natur dieser Fahrzeuge. Sie sind nicht nur Transportmittel, sondern mobile Urlaubswohnungen.
Der durchschnittliche Wertverlust bei Wohnmobilen beträgt etwa 10 bis 15 Prozent pro Jahr. In den ersten Jahren ist der Verlust am höchsten. Danach flacht die Kurve deutlich ab. Ein gut gepflegtes Wohnmobil kann nach zehn Jahren noch 40 bis 50 Prozent seines Neuwertes halten.
Faktoren, die den Wertverlust beeinflussen
Der Zustand Ihres Wohnmobils ist der wichtigste Faktor für den Werterhalt. Ein gepflegtes Fahrzeug mit vollständiger Servicehistorie erzielt deutlich bessere Preise. Regelmäßige Wartung und sorgfältige Pflege zahlen sich beim Verkauf aus. Das ist vergleichbar mit einer Immobilie, die gut instand gehalten wurde.
Die Marke und das Modell spielen ebenfalls eine große Rolle. Premium-Hersteller wie Carthago, Concorde oder Niesmann+Bischoff halten ihren Wert besonders gut. Volumenmarken wie Hymer, Dethleffs oder Bürstner liegen im Mittelfeld. Wichtig ist vor allem die Beliebtheit des jeweiligen Modells bei Käufern.
- Hoher Werterhalt: Gepflegter Zustand, Premium-Marken, beliebte Grundrisse, niedrige Laufleistung
- Durchschnittlicher Werterhalt: Guter Zustand, bekannte Marken, Standardausstattung
- Geringer Werterhalt: Vernachlässigte Pflege, unbekannte Marken, unbeliebte Grundrisse, hohe Laufleistung
Kilometerstand und Nutzung
Anders als bei Pkw ist der Kilometerstand bei Wohnmobilen weniger entscheidend. Wichtiger ist die Art der Nutzung. Ein Wohnmobil, das auf langen Autobahnetappen viele Kilometer gesammelt hat, kann in besserem Zustand sein als ein Fahrzeug mit wenigen Kilometern, das schlecht gelagert wurde.
Die Faustregel lautet: Etwa 10.000 Kilometer pro Jahr gelten als durchschnittliche Nutzung. Deutlich höhere Laufleistungen wirken sich preismindernd aus. Sehr niedrige Kilometerstände sind dagegen ein Verkaufsargument. Der Zustand des Aufbaus und der Wohnbereiche zählt aber mehr.
Marken und Modelle: Welche halten ihren Wert am besten?
Die Wahl der Marke beeinflusst die langfristige Wertentwicklung erheblich. Nicht jeder Hersteller genießt das gleiche Ansehen bei Käufern. Diese Unterschiede spiegeln sich direkt in den Wiederverkaufspreisen wider. Es lohnt sich, diese Zusammenhänge zu kennen.
Premium-Segment mit starkem Werterhalt
An der Spitze stehen die deutschen Premium-Hersteller. Carthago-Wohnmobile gelten als besonders wertstabil. Ihre hochwertige Verarbeitung und der exzellente Ruf sorgen für stabile Preise. Auch Concorde und Niesmann+Bischoff genießen diesen Status.
Der Vorteil für Verkäufer: Diese Fahrzeuge finden auch nach Jahren noch zahlungskräftige Käufer. Die Nachfrage nach gebrauchten Premium-Wohnmobilen ist konstant hoch. Der höhere Anschaffungspreis relativiert sich durch den besseren Werterhalt.
Volumenmarken mit solider Wertentwicklung
Hymer, Dethleffs, Bürstner und Knaus bilden das starke Mittelfeld. Diese Marken vereinen gute Qualität mit einem breiteren Kundenkreis. Die Wiederverkaufswerte sind stabil, wenn auch nicht auf Premium-Niveau. Für die meisten Verkäufer ist das eine gute Ausgangslage.
Besonders gefragt sind bewährte Modellreihen wie die Hymer B-Klasse oder der Dethleffs Globebus. Diese Namen haben einen guten Klang bei Käufern. Ein bekanntes Modell mit guter Reputation verkauft sich leichter. Das beeinflusst sowohl Verkaufsdauer als auch Preis.
Bauarten im Vergleich
Die Bauart Ihres Wohnmobils wirkt sich ebenfalls auf den Wiederverkaufswert aus. Vollintegrierte Wohnmobile halten ihren Wert tendenziell am besten. Sie bieten das beste Raumgefühl und sind bei Käufern entsprechend beliebt. Teilintegrierte folgen dicht dahinter.
Kastenwagen erleben derzeit einen Boom. Ihre kompakten Maße und die Alltagstauglichkeit machen sie sehr begehrt. Die Nachfrage nach gebrauchten Kastenwagen ist entsprechend hoch. Das stützt die Preise in diesem Segment besonders.
Regionale Unterschiede bei den Marktpreisen
Nicht überall in Deutschland werden die gleichen Preise erzielt. Es gibt regionale Unterschiede, die Verkäufer kennen sollten. In Ballungsräumen ist die Nachfrage oft höher als auf dem Land. Das kann sich positiv auf die erzielbaren Preise auswirken.
Süddeutschland gilt traditionell als starker Markt für Wohnmobile. Bayern und Baden-Württemberg haben eine hohe Dichte an Camping-Enthusiasten. Auch in Nordrhein-Westfalen ist die Nachfrage groß. Diese Regionen bieten gute Verkaufschancen.
Der Vorteil eines bundesweiten Ansatzes
Ein professioneller Wohnmobilankauf arbeitet bundesweit. Dadurch profitieren Sie als Verkäufer von einem größeren Käuferkreis. Regionale Preisunterschiede können so ausgeglichen werden. Die Bewertung erfolgt nach einheitlichen, fairen Kriterien.
Bei einem privaten Verkauf sind Sie stärker an Ihren lokalen Markt gebunden. Potenzielle Käufer müssen für eine Besichtigung anreisen. Das schränkt den Interessentenkreis ein. Ein Ankaufservice wie Wohnmobilarena umgeht dieses Problem elegant.
So nutzen Sie die Preisentwicklung zu Ihrem Vorteil
Aus dem Wissen über Preistrends lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Mit der richtigen Strategie erzielen Sie den bestmöglichen Preis für Ihr Wohnmobil. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, kluge Entscheidungen zu treffen.
Den optimalen Verkaufszeitpunkt wählen
Wenn Sie zeitlich flexibel sind, verkaufen Sie im Frühjahr. Die Monate März bis Mai bringen die besten Ergebnisse. Planen Sie den Verkauf rechtzeitig. Eine gründliche Vorbereitung vor der Hauptsaison zahlt sich aus.
Müssen Sie schnell verkaufen, ist ein professioneller Ankauf die beste Wahl. Hier erhalten Sie sofort ein faires Angebot. Die saisonalen Schwankungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Sie sparen Zeit und Nerven.
Die richtige Preisstrategie entwickeln
Bevor Sie einen Verkaufspreis festlegen, sollten Sie den Markt analysieren. Schauen Sie, was vergleichbare Fahrzeuge kosten. Nutzen Sie professionelle Bewertungstools für eine realistische Einschätzung. Eine detaillierte Marktanalyse Verkäufer ist der Schlüssel zum Erfolg.
Ein zu hoher Startpreis schreckt Interessenten ab. Ihr Wohnmobil steht dann lange zum Verkauf. Das wirkt wiederum negativ auf potenzielle Käufer. Ein realistischer Preis mit kleinem Verhandlungsspielraum ist die bessere Strategie.
- Aktuelle Marktpreise für Ihr Modell recherchieren
- Zustand ehrlich einschätzen und Besonderheiten berücksichtigen
- Professionelle Bewertung einholen
- Verkaufszeitpunkt und Verkaufskanal wählen
- Realistischen Preis mit kleinem Puffer festlegen
Häufige Fehler beim Verkauf vermeiden
Viele Verkäufer verschenken Geld durch vermeidbare Fehler. Diese Fehler resultieren oft aus mangelndem Wissen über die Marktlage. Mit dem richtigen Verständnis für die Preisentwicklung umgehen Sie diese Fallstricke. Hier sind die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden.
Fehler 1: Unrealistische Preisvorstellungen
Viele Verkäufer überschätzen den Wert ihres Wohnmobils. Emotionale Bindung und persönliche Erinnerungen verzerren die Wahrnehmung. Der Markt orientiert sich jedoch an objektiven Kriterien. Eine professionelle Bewertung schafft hier Klarheit.
Fehler 2: Falscher Verkaufszeitpunkt
Wer im November schnell verkaufen muss, erzielt selten den Bestpreis. Die saisonalen Schwankungen sind erheblich. Planen Sie Ihren Verkauf vorausschauend. Wenn möglich, warten Sie auf die starke Frühjahrsssaison.
Fehler 3: Mangelnde Vorbereitung
Ein ungepflegtes Wohnmobil hinterlässt keinen guten Eindruck. Kleine Mängel wirken größer, als sie sind. Investieren Sie vor dem Verkauf in eine gründliche Reinigung. Dokumentieren Sie den Zustand mit hochwertigen Fotos.
Fehler 4: Fehlende Dokumentation
Käufer legen großen Wert auf eine lückenlose Servicehistorie. Fehlende Unterlagen wecken Misstrauen. Sammeln Sie alle Belege, Rechnungen und Prüfberichte. Eine vollständige Dokumentation steigert den Verkaufswert messbar.
Prognose: Wie entwickeln sich die Preise in Zukunft?
Die Zukunft lässt sich nicht sicher vorhersagen. Dennoch gibt es Trends und Indikatoren, die eine Einschätzung ermöglichen. Die Nachfrage nach Wohnmobilen bleibt fundamental stark. Camping liegt im Trend und wird es voraussichtlich bleiben.
Für 2025 und 2026 erwarten Experten eine stabile Marktlage. Die extremen Preisausschläge der vergangenen Jahre normalisieren sich. Gebrauchte Wohnmobile behalten ihren Wert auf einem gesunden Niveau. Für Verkäufer bleibt der Markt attraktiv.
Langfristige Entwicklungen
Der demografische Wandel spielt dem Wohnmobilmarkt in die Karten. Immer mehr aktive Senioren entdecken diese Reiseform für sich. Gleichzeitig wächst das Interesse bei jüngeren Generationen. Diese breite Zielgruppe sichert die langfristige Nachfrage.
Technische Entwicklungen wie Elektro-Antriebe werden den Markt verändern. Noch sind E-Wohnmobile Nischenprodukte. In Zukunft könnten sie an Bedeutung gewinnen. Das würde auch die Preise für klassische Dieselfahrzeuge beeinflussen.
Tipp von Wohnmobilarena:
Warten Sie nicht zu lange mit dem Verkauf. Der Markt ist aktuell stabil und bietet faire Preise. Je älter ein Wohnmobil wird, desto stärker wirkt der Wertverlust. Nutzen Sie die aktuell gute Marktlage.
Die Verbindung zur professionellen Marktanalyse
Eine fundierte Marktanalyse Verkäufer bildet die Grundlage für jede Verkaufsentscheidung. Sie liefert die Daten, die Sie für eine realistische Preiseinschätzung benötigen. Ohne diese Grundlage verkaufen Sie möglicherweise unter Wert. Oder Sie setzen den Preis zu hoch an und finden keinen Käufer.
Professionelle Ankaufsservices wie Wohnmobilarena führen diese Analyse für Sie durch. Sie verfügen über aktuelle Marktdaten und Verkaufsstatistiken. Dadurch können sie faire Preise anbieten, die den aktuellen Marktbedingungen entsprechen. Für Sie bedeutet das weniger Aufwand und mehr Sicherheit.
Die Wertermittlung berücksichtigt alle relevanten Faktoren: Marke, Modell, Baujahr, Zustand, Ausstattung und die aktuelle Nachfrage. Diese Elemente fließen in die Berechnung ein. Das Ergebnis ist ein realistischer Marktpreis, der sowohl für Verkäufer als auch für Käufer fair ist.
Checkliste für Ihren Wohnmobilverkauf
Bevor Sie Ihr Wohnmobil verkaufen, gehen Sie diese Punkte durch. Eine gute Vorbereitung zahlt sich in barer Münze aus. Nutzen Sie die Erkenntnisse aus diesem Ratgeber für Ihren erfolgreichen Verkauf.
- Marktwert ermitteln: Nutzen Sie professionelle Bewertungstools oder lassen Sie ein Ankaufsangebot erstellen
- Zeitpunkt planen: Frühjahr (März-Mai) bringt die besten Preise
- Unterlagen sammeln: Serviceheft, Rechnungen, HU/AU, Gasprüfung, Dichtigkeitsprotokolle
- Fahrzeug aufbereiten: Gründliche Reinigung innen und außen
- Mängel dokumentieren: Ehrlichkeit schafft Vertrauen
- Fotos erstellen: Hochwertige Bilder bei gutem Licht
- Verkaufskanal wählen: Privat, Händler oder Ankaufsservice
- Realistische Preisvorstellung: Orientieren Sie sich am Markt, nicht an Wunschdenken
Zusammenfassung: Das sollten Sie mitnehmen
Die Preisentwicklung bei Wohnmobilen folgt klaren Mustern. Wer diese versteht, trifft bessere Verkaufsentscheidungen. Der Markt hat sich nach dem Boom normalisiert und bietet aktuell faire Bedingungen. Die folgenden Punkte fassen die wichtigsten Learnings zusammen.
- Saisonalität nutzen: Das Frühjahr bringt die höchsten Preise. Planen Sie Ihren Verkauf entsprechend.
- Zustand ist entscheidend: Ein gepflegtes Wohnmobil mit vollständiger Dokumentation erzielt deutlich bessere Preise.
- Marke und Modell beachten: Premium-Marken und beliebte Modelle halten ihren Wert besser.
- Realistisch bleiben: Orientieren Sie sich am Markt, nicht an emotionalen Werten.
- Professionelle Hilfe nutzen: Ein Ankaufsservice bietet faire Preise ohne Aufwand und Risiko.
Ihre nächsten Schritte
Möchten Sie wissen, was Ihr Wohnmobil aktuell wert ist? Wohnmobilarena bietet Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Bewertung. Sie erhalten ein faires Ankaufsangebot, das die aktuelle Marktlage berücksichtigt. Der gesamte Verkaufsprozess wird für Sie einfach und stressfrei gestaltet.
Nutzen Sie die Erkenntnisse aus diesem Ratgeber für Ihren erfolgreichen Verkauf. Der richtige Zeitpunkt und das richtige Wissen machen den Unterschied. Mit Wohnmobilarena an Ihrer Seite verkaufen Sie Ihr Wohnmobil zum besten Preis.
Häufige Fragen zur Preisentwicklung bei Wohnmobilen
Wie viel verliert ein Wohnmobil pro Jahr an Wert?
Der durchschnittliche Wertverlust beträgt etwa 10 bis 15 Prozent pro Jahr. In den ersten Jahren nach dem Kauf ist der Verlust am höchsten. Danach flacht die Kurve ab. Ein gut gepflegtes Wohnmobil kann nach zehn Jahren noch 40 bis 50 Prozent seines ursprünglichen Wertes halten.
Wann ist der beste Zeitpunkt, ein Wohnmobil zu verkaufen?
Die Monate März bis Mai gelten als optimaler Verkaufszeitraum. In dieser Zeit ist die Nachfrage am höchsten. Viele Käufer suchen vor der Urlaubssaison nach einem Wohnmobil. Die Preise liegen dann durchschnittlich 10 bis 15 Prozent über dem Winterlevel.
Steigen oder fallen die Wohnmobilpreise aktuell?
Nach dem starken Anstieg zwischen 2020 und 2022 haben sich die Preise normalisiert. Aktuell bewegen sie sich auf einem stabilen Niveau. Die extremen Preisspitzen der Boom-Jahre sind vorbei. Der Markt bietet derzeit faire Bedingungen für Käufer und Verkäufer.
Welche Marken halten ihren Wert am besten?
Premium-Hersteller wie Carthago, Concorde und Niesmann+Bischoff gelten als besonders wertstabil. Im Volumensegment halten Hymer und Dethleffs ihren Wert gut. Generell gilt: Bekannte Marken mit gutem Ruf erzielen höhere Wiederverkaufspreise als unbekannte Hersteller.
Ist der Kilometerstand bei Wohnmobilen wichtig?
Der Kilometerstand ist weniger entscheidend als bei normalen Pkw. Wichtiger ist der Gesamtzustand des Fahrzeugs. Ein Wohnmobil mit höherer Laufleistung, aber in gepflegtem Zustand, kann wertvoller sein als ein Fahrzeug mit wenigen Kilometern und Mängeln. Als Faustregel gelten 10.000 Kilometer pro Jahr als durchschnittlich.
„`